Wer wird eigentlich gefragt? Blinde Flecken in der Teilhabeforschung

03.09.2026
von Werkstudentinnen
Verschiedene Fragekarten und eine Lupe auf warmem Holzuntergrund als Metapher für Forschung und das Stellen von Fragen — includo Blog — Illustration erstellt mit KI

  • Eine neue Studie aus Nordrhein-Westfalen zeigt: Welche Menschen mit Behinderung in einer Befragung vorkommen, hängt erheblich davon ab, wie sie für die Studie angesprochen und erreicht werden (Stöcker/Zindel, Springer Nature, 25. August 2026).
  • Facebook, Organisationsnetzwerke und persönliche Rekrutierung vor Ort führten zu deutlich unterschiedlich zusammengesetzten Stichproben. Die Vor-Ort-Rekrutierung in Werkstätten für behinderte Menschen erreichte insbesondere Menschen mit kognitiven oder Lernbeeinträchtigungen sowie Sprachbeeinträchtigungen stärker.
  • Eine große Fallzahl allein garantiert noch kein umfassendes Bild. Wer Zahlen über Teilhabe liest, sollte auch fragen: Wer konnte überhaupt an der Untersuchung teilnehmen?

Wenn eine Studie berichtet, wie Menschen mit Behinderung wohnen, arbeiten oder gesellschaftliche Barrieren erleben, schauen wir meist zuerst auf das Ergebnis. Wie hoch ist der Anteil? Was hat sich verändert? Eine andere Frage kommt deutlich seltener vor: Wer wurde eigentlich gefragt? Denn noch bevor jemand die erste Frage eines Fragebogens beantwortet, entscheidet das Studiendesign mit darüber, welche Erfahrungen in einer Untersuchung sichtbar werden können. Genau das untersucht eine neue Open-Access-Studie von Anne Stöcker und Zaza Zindel, die am 25. August 2026 in der Fachzeitschrift „Universal Access in the Information Society" erschienen ist.

In diesem Beitrag erfährst du:

Wer wird bei Studien über Menschen mit Behinderung eigentlich erreicht?

"Jede Rekrutierungsmethode erzeugt ihren eigenen Ausschnitt der Realität."

Anne Stöcker von der Universität Kassel und dem RISC Bielefeld sowie Zaza Zindel von GESIS Mannheim haben in ihrer Studie drei Rekrutierungswege für Menschen mit Behinderung verglichen (Stöcker/Zindel, 2026, DOI: 10.1007/s10209-026-01376-x). Die Untersuchung fand zwischen August 2023 und März 2024 in Nordrhein-Westfalen statt. Verglichen wurden Online-Rekrutierung über Facebook, Rekrutierung über Organisationen und Netzwerke sowie persönliche Rekrutierung vor Ort in Werkstätten für behinderte Menschen, sogenanntes Time-Location-Sampling.

Insgesamt wurden über die drei Wege 1.211 Fragebögen begonnen. 888 Interviews wurden vollständig abgeschlossen. Nach Anwendung der zuvor definierten Zielgruppenkriterien blieben 554 gültige Zielgruppeninterviews für die weiteren Vergleiche. Das zentrale Ergebnis: Die unterschiedlichen Rekrutierungswege erreichten deutlich unterschiedliche Gruppen. Die Studie liefert damit kein repräsentatives Gesamtbild aller Menschen mit Behinderung in Deutschland — das war auch nicht ihr Anspruch. Sie zeigt konkret, wie stark die Art der Kontaktaufnahme die Zusammensetzung einer Stichprobe beeinflussen kann.

Warum eine große Stichprobe nicht automatisch alle Perspektiven abbildet

"Wer an einer Befragung teilnehmen kann, beeinflusst das Ergebnis bereits vor der ersten Antwort."

Stell dir eine große Online-Befragung vor, die ausschließlich über soziale Medien verbreitet wird. Sie kann Tausende Menschen erreichen. Trotzdem müssen diese Menschen zunächst die entsprechende Plattform nutzen, die Anzeige sehen, sich angesprochen fühlen und den Fragebogen selbstständig ausfüllen können. Andere Menschen benötigen vielleicht persönliche Ansprache, Unterstützung beim Ausfüllen, Leichte Sprache oder einen anderen Zugang. Genau deshalb ist die Frage nach der Stichprobe so wichtig.

Die Studie von Stöcker und Zindel verwendet sogenannte Non-Probability-Samples. Die Teilnehmenden wurden also nicht über eine Zufallsstichprobe ausgewählt, aus der sich anschließend repräsentative Aussagen über die Gesamtbevölkerung ableiten ließen. Die Autorinnen weisen auf diese Grenze ausdrücklich hin. Ihre Untersuchung sagt deshalb nicht, wie sich Behinderungen in Deutschland verteilen. Sie sagt: Je nachdem, wie wir Menschen ansprechen, erreichen wir unterschiedliche Teile einer sehr heterogenen Zielgruppe. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Drei Rekrutierungswege und drei unterschiedliche Stichproben

"Besonders anschaulich wird das bei der Zusammensetzung der drei Gruppen."

Im über Facebook gewonnenen Zielgruppensample berichteten 54,1 Prozent von schweren psychischen oder seelischen Problemen, chronische Erkrankungen wurden von 45,9 Prozent genannt. Auffällig war außerdem die Bildungsstruktur: 72,5 Prozent dieser Stichprobe hatten einen höheren Bildungsabschluss. Bei der Rekrutierung über Organisationen zeigte sich ein ähnliches, aber nicht identisches Bild: chronische Erkrankungen mit 48,6 Prozent besonders häufig, Bewegungseinschränkungen mit 39,3 Prozent, und erneut hatten mit 74,6 Prozent fast drei Viertel der Befragten einen höheren Bildungsabschluss.

Deutlich anders sah die Gruppe aus, die persönlich an Werkstattstandorten angesprochen wurde. Menschen mit kognitiven oder Lernbeeinträchtigungen waren mit 37,1 Prozent besonders stark vertreten, Sehbeeinträchtigungen bei 26,3 Prozent, Sprachbeeinträchtigungen bei 17,6 Prozent. Nur 9,8 Prozent dieses Samples hatten einen höheren Bildungsabschluss. Auch bei der Wohnsituation gab es deutliche Unterschiede: 22,9 Prozent der Teilnehmenden aus dem Vor-Ort-Sample lebten in einer institutionellen Wohnform, gegenüber 3,0 Prozent im Facebook-Sample und 5,6 Prozent im Organisations-Sample. Diese Zahlen zeigen nicht, welche Gruppe „richtiger" ist. Sie zeigen, dass jede Rekrutierungsmethode ihren eigenen Ausschnitt der Realität erzeugt.

Was Werkstätten als Forschungsort sichtbar machen

"Wer nur dort sucht, wo Teilnahme besonders einfach organisiert werden kann, hört möglicherweise andere Stimmen als jemand, der zusätzliche Orte und Unterstützungsformen einbezieht."

Werkstätten für behinderte Menschen wurden hier nicht als Stellvertreter für alle Menschen mit Behinderung genutzt. Die Forschenden wählten sie gezielt als zusätzlichen Rekrutierungsort. Von 14 kontaktierten Werkstattorganisationen beteiligten sich drei. Insgesamt wurden elf Standorte besucht. Vor Ort konnten Teilnehmende Tablets nutzen und bei Bedarf persönliche Unterstützung erhalten. Gerade dadurch entstand ein Zugang zu Personengruppen, die in den anderen beiden Stichproben deutlich schwächer vertreten waren.

Das sollte man weder romantisieren noch verallgemeinern. Eine WfbM ist kein repräsentativer Querschnitt aller Menschen mit Behinderung. Die Studie zeigt aber einen wichtigen methodischen Punkt: Werkstätten können ein zusätzlicher Forschungsort sein, der andere Stimmen hörbar macht. Den gesellschaftlichen und rechtlichen Kontext von Teilhabe in Deutschland erklärt dieser Artikel: Inklusion in Deutschland

Das Problem betrifft nicht nur kleine Forschungsprojekte

"Jede Untersuchung hat eine bestimmte Grundgesamtheit und einen bestimmten Forschungszweck — und diese Grenzen beim Lesen von Ergebnissen mitzudenken, ist wichtig."

Auch etablierte Bevölkerungsbefragungen müssen definieren, wen ihre Stichprobe umfasst. Stöcker und Zindel weisen darauf hin, dass klassische deutsche Bevölkerungsstudien wie ALLBUS und SOEP typischerweise auf Privathaushalte ausgerichtet sind. Menschen, die in besonderen Wohnformen oder anderen Einrichtungen leben, können dadurch nicht in gleicher Weise abgebildet werden. Das bedeutet nicht, dass diese Studien schlecht konzipiert wären. Es ist ein Hinweis darauf, dass unterschiedliche Erhebungsdesigns unterschiedliche Teile der Gesellschaft sichtbar machen.

Dass andere Designs möglich sind, zeigt der Teilhabesurvey des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Er wurde ausdrücklich so aufgebaut, dass neben Menschen in Privathaushalten auch Menschen in besonderen Wohnformen, betreutem Wohnen sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen einbezogen werden. Gerade die systematische Einbeziehung von Menschen, die in gewöhnlichen Befragungen selten selbst zu Wort kommen, wird vom BMAS als ein wichtiger Mehrwert des Projekts beschrieben (BMAS, Teilhabesurvey).

Barrierefreiheit beginnt schon vor dem Fragebogen

"Ein barrierefreier Fragebogen allein garantiert noch keine barrierefreie Forschungsteilnahme."

Die neue Studie hat das Erhebungsinstrument selbst sehr breit zugänglich gestaltet: Leichte Sprache, eine vereinfachte englische Version, reine Textversion, Audio, unterstützende Symbole und Gebärdensprachvideos. Bei der persönlichen Befragung konnte zusätzlich Unterstützung angeboten werden. Das macht einen wichtigen Punkt sichtbar: Auch die Einladung zur Studie kann eine Barriere sein. Dasselbe gilt für den Rekrutierungsort, verwendete Begriffe, technische Voraussetzungen, Sprache und Verständlichkeit sowie den Kanal, über den eine Person überhaupt von der Studie erfährt.

Die Autorinnen weisen außerdem darauf hin, dass selbst die Bezeichnung „Menschen mit Behinderung" nicht alle Menschen erreicht, die im Alltag Beeinträchtigungen erleben. Nicht jede Person identifiziert sich mit diesem Begriff. Schon die Formulierung einer Einladung kann also beeinflussen, wer sich angesprochen fühlt.

Inklusive Rekrutierung und inklusive Forschung sind nicht dasselbe

"Beide Ansätze können sich ergänzen — sie beschreiben aber unterschiedliche Dinge."

Die Studie von Stöcker und Zindel beschäftigt sich vor allem damit, wie unterschiedliche Menschen als Teilnehmende einer Untersuchung erreicht werden können. Das lässt sich als möglichst inklusive oder zugängliche Rekrutierung beschreiben. Der Begriff inklusive Forschung wird im deutschsprachigen Fachdiskurs häufig weiter gefasst: Dort geht es darum, dass Menschen mit Behinderung nicht ausschließlich Gegenstand oder Befragte von Forschung sind, sondern den Forschungsprozess selbst mitgestalten, beispielsweise bei der Entwicklung von Forschungsfragen, Methoden, Fragebögen oder Auswertung.

Auch das Projekt von Stöcker und Zindel enthielt ein partizipatives Element: Ein Beirat mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungserfahrungen begleitete den Forschungsprozess und gab Rückmeldung zum Studiendesign und zum zugänglichen Fragebogen. Die Untersuchung selbst vergleicht methodisch jedoch Rekrutierungswege. Inklusive Rekrutierung und inklusive beziehungsweise partizipative Forschung können sich ergänzen — sie sind aber nicht dasselbe. Eine weiterführende Einordnung zum Begriff partizipative Forschung: Lebenshilfe: Inklusive Forschung

Warum Repräsentation in Forschung etwas mit Teilhabe zu tun hat

"Die Frage nach der Stichprobe ist mehr als wissenschaftliche Detailarbeit."

Daten beeinflussen, was wir über Gesellschaft zu wissen glauben. Sie helfen dabei, Barrieren zu beschreiben, Unterschiede sichtbar zu machen und gesellschaftliche oder politische Maßnahmen zu entwickeln. Artikel 31 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten deshalb ausdrücklich dazu, geeignete Informationen einschließlich statistischer und Forschungsdaten zu erheben. Diese sollen unter anderem helfen, Barrieren zu identifizieren und die Umsetzung der Konvention zu beurteilen (UN CRPD, Artikel 31).

Das heißt nicht, dass jede Studie sämtliche Menschen und Lebenslagen vollständig abbilden muss. Es bedeutet aber, dass die Frage nach fehlenden Perspektiven selbst Teil guter Forschung sein sollte. Denn wenn bestimmte Gruppen in vielen Untersuchungen nur selten vorkommen, wissen wir möglicherweise auch weniger über ihre Lebensrealität.

Was wir aus Zahlen über Inklusion mitnehmen sollten

"Teilhabe beginnt in der Forschung nicht erst mit der Antwort auf eine Frage. Sie beginnt damit, überhaupt die Chance zu bekommen, gefragt zu werden."

Auch bei includo arbeiten wir regelmäßig mit Zahlen und Studien rund um Inklusion, Teilhabe und gesellschaftliche Entwicklungen. Die neue Untersuchung ist deshalb eine gute Erinnerung an eine einfache zusätzliche Frage: Wer konnte bei dieser Studie eigentlich mitmachen? Neben Fallzahl und Ergebnis lohnt sich der Blick auf Grundgesamtheit, Rekrutierungsweg, Stichprobenzusammensetzung, Zugänglichkeit des Fragebogens und die Frage, welche Menschen das Studiendesign möglicherweise schwerer erreichen konnte.

Das macht Zahlen nicht wertlos — im Gegenteil, es hilft dabei, sie präziser zu lesen. Die Studie von Stöcker und Zindel liefert keine Antwort darauf, welche Menschen mit Behinderung in Deutschland generell in Forschung fehlen. Sie zeigt anhand eines konkreten Projekts in Nordrhein-Westfalen aber eindrucksvoll, wie unterschiedlich ein Bild ausfallen kann, je nachdem, wo und wie Forschende nach Teilnehmenden suchen. Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis: Teilhabe beginnt in der Forschung nicht erst mit der Antwort auf eine Frage. Sie beginnt damit, überhaupt die Chance zu bekommen, gefragt zu werden.

Weitere Beiträge zu Inklusion, Teilhabe und sozialer Nachhaltigkeit findest du hier: includo.net/blog

Fazit: Wessen Perspektiven in Zahlen sichtbar werden, entscheidet sich vor der ersten Antwort

"Wer Zahlen über Inklusion liest, sollte neben dem Ergebnis auch fragen: Wer konnte überhaupt teilnehmen?"

Die Studie von Stöcker und Zindel ist ein Methodenprojekt aus NRW. Sie macht keine bundesweiten Aussagen darüber, welche Gruppen in der deutschen Inklusionsforschung systematisch fehlen. Aber sie zeigt sehr konkret, wie stark Rekrutierungsentscheidungen das Bild einer Stichprobe prägen können. Inklusion im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe beginnt nicht erst bei Beschäftigungsquoten und Barrierefreiheitsgesetzen. Sie betrifft auch die Frage, wessen Erfahrungen beim Entstehen gesellschaftlichen Wissens sichtbar werden.

FAQ

Warum werden manche Menschen mit Behinderung in Studien schwerer erreicht?

Menschen mit Behinderung sind eine sehr heterogene Gruppe. Je nach Rekrutierungskanal unterscheiden sich technische Voraussetzungen, Zugänglichkeit, benötigte Unterstützung oder die Wahrscheinlichkeit, überhaupt von einer Studie zu erfahren. Die Untersuchung von Stöcker und Zindel zeigt deutlich unterschiedliche Stichprobenzusammensetzungen bei Facebook, Organisationsnetzwerken und persönlicher Vor-Ort-Rekrutierung.

Was zeigt die neue Studie von Stöcker und Zindel konkret?

Die Studie vergleicht drei Rekrutierungswege in Nordrhein-Westfalen und zeigt, dass die drei Wege zu deutlich unterschiedlichen Stichproben führten. Die persönliche Rekrutierung in Werkstätten für behinderte Menschen erreichte in diesem Projekt insbesondere Menschen mit kognitiven, Lern- und Sprachbeeinträchtigungen stärker als Facebook und Organisationsnetzwerke.

Sind die Ergebnisse der Studie repräsentativ für Menschen mit Behinderung in Deutschland?

Nein. Die Forscherinnen verwendeten Non-Probability-Sampling und weisen ausdrücklich auf die begrenzte Generalisierbarkeit hin. Die Studie untersucht einen Methodenvergleich in Nordrhein-Westfalen. Ihr Wert liegt darin zu zeigen, wie stark Rekrutierungswege die Zusammensetzung einer Stichprobe beeinflussen können.

Beziehen große deutsche Befragungen Menschen in besonderen Wohnformen ein?

Das hängt von der jeweiligen Studie ab. Klassische Bevölkerungsbefragungen mit einer Grundgesamtheit aus Privathaushalten können Menschen in besonderen Wohnformen nicht gleichermaßen erfassen. Der BMAS-Teilhabesurvey wurde dagegen ausdrücklich so konzipiert, dass auch Menschen aus besonderen Wohnformen und Einrichtungen einbezogen werden.

Was ist der Unterschied zwischen inklusiver Forschung und inklusiver Rekrutierung?

Inklusive Rekrutierung versucht, möglichst unterschiedliche Menschen als Teilnehmende einer Untersuchung zu erreichen. Inklusive oder partizipative Forschung geht darüber hinaus: Menschen mit Behinderung gestalten den Forschungsprozess selbst mit — als Co-Forschende, nicht nur als Teilnehmende.

Warum ist Forschungsrepräsentation für Inklusion wichtig?

Forschungsdaten prägen unser Wissen über Barrieren und gesellschaftliche Teilhabe. Artikel 31 der UN-Behindertenrechtskonvention verlangt deshalb geeignete statistische und Forschungsdaten. Werden bestimmte Gruppen regelmäßig schlechter erreicht, kann auch das Wissen über ihre Erfahrungen begrenzter sein.

Quellen zum Artikel


Die im Artikel verwendeten Bilder wurden mithilfe generativer KI erstellt.

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